Eine Historie hilft nur, wenn sie im richtigen Zusammenhang steht
Im Makleralltag entstehen viele relevante Schritte: Kontaktaufnahme, Besichtigung, Preisgespräch, Dokumentenversand, Rückmeldung und Entscheidung. Werden sie nur als lose Notiz oder in einem einzelnen Postfach festgehalten, ist später oft unklar, zu welchem Vorgang sie gehören und wer sie nachvollziehen muss.
Ein digitales Maklerbuch schafft Übersicht, wenn es die Historie mit Objekt, Kontakt und Deal verbindet.
Was in die Historie gehört
Nicht jede interne Nachricht muss zum Maklerbuch-Eintrag werden. Relevant sind vor allem nachvollziehbare Ereignisse und Entscheidungen, zum Beispiel:
- eingegangene und beantwortete Anfragen,
- vereinbarte oder durchgeführte Termine,
- versendete Unterlagen und Exposés,
- Rückmeldungen von Interessenten oder Eigentümern,
- Preis- und Statusänderungen,
- Übergaben und wichtige interne Entscheidungen.
Ein kurzer, sachlicher Eintrag mit Datum, Bezug und nächstem Schritt ist im Alltag hilfreicher als lange Freitextprotokolle.
Objekt, Kontakt oder Deal?
Die Zuordnung entscheidet darüber, ob die Historie später gefunden wird. Informationen über die Immobilie selbst gehören an das Objekt. Kommunikation und Einwilligungen einer Person gehören an den Kontakt. Fortschritt, Verhandlung und Abschluss gehören an den Deal. Viele Vorgänge berühren mehrere Bereiche – dann sollte der Zusammenhang über die Verknüpfung sichtbar bleiben, statt denselben Text mehrfach zu kopieren.
Historie als Grundlage für Übergaben
Bei Urlaub, Vertretung oder Teamwechsel kann eine sauber geführte Historie den Vorgang schnell verständlich machen. Die übernehmende Person sieht, was bereits geschehen ist, welche Unterlagen vorliegen und welche Aufgabe offen ist. Das spart Sucharbeit und ermöglicht eine verlässliche Kommunikation mit Interessenten und Eigentümern.
Ein pragmatischer Einstieg
Beginnt mit einem einheitlichen Format: Was ist passiert? Wo gehört es hin? Wer übernimmt den nächsten Schritt? Danach prüft das Team regelmäßig einige echte Vorgänge. So lassen sich unklare Zuständigkeiten oder fehlende Informationen früh erkennen.
insideCRM führt Maklerbuch, Objekt-, Kontakt- und Deal-Arbeit zusammen und ergänzt sie um Mail, Kalender, Aufgaben, Chat, Telefonie und Dateien. Damit kann die Historie im täglichen Ablauf entstehen, statt erst nachträglich zusammengesucht zu werden.
Weitere Blogbeiträge
Übergaben beginnen mit einem gemeinsamen Kontext
Eine Anfrage ist selten nur ein Name und eine Telefonnummer. Zu ihr gehören das passende Objekt, die letzte Nachricht, vereinbarte Termine, offene Aufgaben und oft auch ein Deal-Status. Liegen diese Informationen in einzelnen Postfächern, Chatverläufen oder Notizen,…
Ein Postfach ist erst dann gemeinsam, wenn der Status sichtbar ist
Viele Maklerbüros nutzen eine allgemeine Adresse für Anfragen. Das ist sinnvoll, solange klar ist, wer antwortet, was bereits zugesagt wurde und ob noch etwas offen ist. Ohne diesen Kontext entstehen schnell doppelte Antworten, liegen gebliebene…
Ein CRM-Wechsel ist vor allem ein Projekt für klare Daten
Ein neues CRM wird nicht dadurch erfolgreich, dass alle alten Daten möglichst schnell importiert werden. Wichtiger ist, dass das Team anschließend weiß, welche Informationen verlässlich sind, wo sie gepflegt werden und wie die tägliche Arbeit abläuft.
Ein…